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Paris: Demonstranten attackieren Polizei nach Klimaschützeraktion

Nach einer symbolischen Klimaschützer-Aktion in Paris haben einige Dutzend Demonstranten die Polizei attackiert. Die teilweise vermummten Angreifer

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Paris: Demonstranten attackieren Polizei nach Klimaschützeraktion

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Nach einer symbolischen Klimaschützer-Aktion in Paris haben einige Dutzend Demonstranten die Polizei attackiert. Die teilweise vermummten Angreifer warfen am Platz der Republik Glasflaschen auf die Polizisten. Die Sicherheitsbeamten setzten daraufhin Tränengas ein. Rund 100 Menschen wurden festgenommen. In Frankreich herrscht nach den Terroranschlägen am 13. November der Ausnahmezustand. Öffentliche Kundgebungen sind verboten.

Ungeachtet dessen hatten zuvor mehrere Tausend Menschen in Paris Menschenketten gebildet. Sie reichten sich in vielen Straßen der Innenstadt die Hände, um gemeinsam für eine Begrenzung der Erderwärmung zu demonstrieren.

Offiziell erlaubt war eine Aktion der Bürgerbewegung Avaaz auf dem Platz der Republik. Dort wurden Tausende alte Schuhe aufgestellt – als Symbol für diejenigen, die wegen des Kundgebungsverbots nicht kommen konnten.

In Paris werden zum Auftakt der UN-Klimakonferenz am Montag 147 Staats- und Regierungschefs erwartet. Einige der bereits eingetroffenen Politiker kamen an der Konzerthalle Bataclan zusammen, um die Opfer der Terroranschläge zu ehren. Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet traf dabei auch auf Verwandte einer der drei Opfer aus ihrem Land.