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Vor 60 Jahren: Rosa Parks bleibt im Bus sitzen

Vor 60 Jahren, am 1. Dezember 1955, wurde die schwarze Amerikanerin Rosa Parks festgenommen. Der Grund: Sie wollte ihren Sitz in einem Bus in

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Vor 60 Jahren: Rosa Parks bleibt im Bus sitzen

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Vor 60 Jahren, am 1. Dezember 1955, wurde die schwarze Amerikanerin Rosa Parks festgenommen. Der Grund: Sie wollte ihren Sitz in einem Bus in Montgomery im US-Staat Alabama nicht für einen Weißen räumen. Damit verstieß sie gegen das Gesetz, denn in Bussen waren die ersten zehn Reihen für Weiße reserviert. Schwarze mussten in den hinteren Reihen sitzen oder stehen.

Rosa Parks war 1913 in Tuskegee im US-Staat Alabama geboren worden und arbeitete als Schneiderin.

Sie musste 14 Dollar Strafe zahlen. Ihre Festnahme löste den Boykott der Busgesellschaft durch die schwarze Bevölkerung aus, an deren Spitze sich Martin Luther King setzte. 1963 nahm Rosa Parks am Marsch nach Washington teil, wo Martin Luther King seine berühmte Rede hielt: “I have a dream”.

1956 erklärte das Oberste Gericht der USA die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln für verfassungswidrig. Die Bewegung führte schließlich zum Bürgerrechtsgesetz (Civil Rights Act) von 1964, das eine ungleiche Behandlung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Religion oder nationaler Herkunft untersagt. Am 24. Oktober 2005 verstarb Rosa Parks im Alter von 92 Jahren.

Auch Hollywood hat sich des Themas Rassentrennung immer wieder auch, sogar in Musicals wie “Hairspray” https://mtstapes.wordpress.com/social-and-historical-context-of-hairspray/

“The Rosa Parks Story” ist eine US-amerikanische Filmbiografie aus dem Jahr 2002. Der Film lief 2002 im US-Fernsehen.

Auch die Musikszene hat Rosa Parks für sich entdeckt: