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Klimagipfel: Droht ein Schmalspurabkommen?


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Klimagipfel: Droht ein Schmalspurabkommen?

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Nach einem dynamischen Auftakt gehen die Verhandlungen bei der Pariser Klimakonferenz nur schleppend voran.

Die Ländervertreter sollen eigentlich bis Samstag einen neuen Verhandlungstext ausarbeiten, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu drosseln und die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Jetzt befürchten Umweltschützer ein “Schmalspurabkommen”.

Konferenzleiter Lauernt Fabius mahnte, dass der Prozess beschleunigt werden muss: “Es müssen so schnell wie möglich Kompromisslösungen gefunden werden. Die Staats- und Regierungschef haben uns am Montag ein unmissverständliches Mandat gegeben, jetzt müssen wir alles was in unserer Macht steht tun, um erfolgreich zu sein.”

“Es wird immer zuerst schlechter, bevor es besser wird”, so der US-Verhandlungsführer Nigel Purvis. “Beobachter sollten erwarten, dass es irgendwann in den nächsten 10 Jahren eine Krise geben wird. Es wird einen Zusammenbruch geben, es wird so aussehen, als wäre alles verloren, doch das ist typisch. Das alles könnte dann in einer starken Übereinkunft münden, die wichtige Regelungen beinhaltet, die uns einen Schritt nach vorne bringen.”

Trotz all der Kritik gab es auch Lichtblicke: China, ein Land das bisher eher als Klimaziel-Verweigerer galt, hat seinen Kurs geändert: Die Regierung will durch drastisches Einsparen von Kohle die Smogprobleme in den Großstädten lösen und bis 2030 ein Viertel des Energiebedarfs aus nicht fossilen Quellen decken.

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