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Nach Wahlsieg in Myanmar: Aung San Suu Kyi spricht mit Armee über Machtübergabe

Nach ihrem klaren Wahlsieg in Myanmar ist Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi erstmals mit dem Präsidenten und Ex-General Thein Sein

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Nach Wahlsieg in Myanmar: Aung San Suu Kyi spricht mit Armee über Machtübergabe

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Nach ihrem klaren Wahlsieg in Myanmar ist Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi erstmals mit dem Präsidenten und Ex-General Thein Sein zusammengetroffen um über die Machtübergabe zu sprechen.

Suu Kyis Partei NLD gewann am 8. November bei den ersten freien Wahlen seit einem Vierteljahrhundert mehr als 70 Prozent der Stimmen. Sowohl der Präsident als auch der Armeechef haben Suu Kyis Wahlsieg anerkannt. Die neue Regierung soll im kommenden Februar antreten. Sie ist trotz des Wahlsieges auf das Wohlwollen der mächtigen alten Garde angewiesen.

“Der Präsident hat einen reibungslosen Übergang versprochen und Aung San Suu Kyi sagte ebenfalls, dass wir eine guten Wechsel zur Demokratie brauchen, als ein gutes Beispiel für die Zukunft des jungen demokratischen Landes, das wir sind”, so ein Sprecher des Präsidenten nach dem Gespräch.

Suu Kyi trifft auch mit dem mächtigen Armeechef Min Aung Hlaing zusammen. Die Verfassung räumt der Armee ein Viertel der Sitze im Parlament ein. Auch deshalb strebt Suu Kyi eine Verfassungsänderung an. Derzeit kann die 70-jährige zwar die Regierungsgeschäfte führen aber nicht selbst Präsidentin werden, da ihre beiden Kinder ausländische Staatsangehörigkeit haben.