Eilmeldung

Eilmeldung

Die Erde aus Astronautensicht

Sie lesen gerade:

Die Erde aus Astronautensicht

Schriftgrösse Aa Aa

Auf dem Klimagipfel in Paris wird derzeit über die Zukunft der Erde diskutiert. Wie wird unser Planet in 100, in 500 in 10.000 Jahren aussehen

Auf dem Klimagipfel in Paris wird derzeit über die Zukunft der Erde diskutiert. Wie wird unser Planet in 100, in 500 in 10.000 Jahren aussehen. Darüber gibt es nur Spekulationen. Euronews-Reporter Jeremy Wilks hat ESA-Astronaut Frank De Winne gefragt, wie die Erde aus dem Weltraum aussieht. Der Belgier erzählte:

Meinung

Sehen Sie diese dünne blaue Linie, so dick ist unsere Atmosphäre. Das ist das, was unseren Planeten bewohnbar macht.

“Hallo, mein Name ist Frank De Winne, ich habe sechs Monate an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) verbracht.

Das ist natürlich unser blauer Planet, man sieht eine Menge Wolken, eine Menge unterschiedlicher Wetterlagen und da sieht man das schwarze, das riesige Weltall.

Beim Blick vom Weltall aus sieht man manchmal diese kleinen Inseln, die durch diese Korallenriffe gebildet werden. Sie haben diese frischen, hellblauen Farben, die sehr schön anzusehen sind.

Man sieht natürlich das Grün der Wälder, aber wenn man über Wüsten fliegt, ist alles braun, rötlich, gelb.

Sehen Sie diese sehr, sehr dünne blaue Linie, so dick ist unsere Atmosphäre. Das gibt uns unseren Lebensraum, das ist das, was unseren Planeten bewohnbar macht.”

Frank De Winne

Frank ist ein früherer Pilot der belgischen Luftwaffe und der erste europäische Kommandant der ISS. Er ist jetzt Leiter des Europäischen Astronautenzentrums. Frank flog 2002 für eine neun-tägige-Mission zur ISS und 2009 blieb er sechs Monate lang. Während dieser langen Mission steuerte er den japanischen Roboterarm, um den japanischen Raumfrachter H-II Transfer Vehicle (HTV) an die ISS anzudocken. Frank kommt aus Ghent in Belgien. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.