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Klimagipfel in Paris: Bürgermeister suchen nach regionalen Lösungen

Beim Klimagipfel in Paris haben sich über 700 Bürgermeister aus der ganzen Welt getroffen, um über regionale Lösungen für den Klimawandel zu

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Beim Klimagipfel in Paris haben sich über 700 Bürgermeister aus der ganzen Welt getroffen, um über regionale Lösungen für den Klimawandel zu sprechen. Die Verhandlungen für einen neuen Klimavertrag gehen allerdings nur stockend voran, deshalb machte Tagunsleiter und Frankreichs Außenminister Laurent Fabius erneut Druck. Bis Samstagmittag müsse ein diskussionsfähiger Textentwurf vorliegen, mehr Spielraum gebe es nicht.

Der ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg sagte, dass die Gruppe der lokalen Akteuren vorbildlich zusammenarbeite: “Zum ersten Mal finden der regionale und der internationale Gipfel zur selben Zeit statt, das ist ein historischer Tag. Aber wir sind nicht nach Paris gekommen, um Geschichte zu schreiben, sondern um die Zukunft zu verändern.”

In Paris demonstrierten verschiedene Gruppen am Rande des Klimagipfels, weil die reichen Länder ihrer Meinung nach nicht genug gegen den Klimawandel unternehmen.

Ziel der Klimakonferenz ist, dass die Vertreter aus 195 Ländern bis zum 11. Dezember einen Klimavertrag ausarbeiten. Geplant ist, die Erderwärmung auf unter zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Damit sind aber viele vom Anstieg des Meeresspiegels bedrohte Inselstaaten nicht einverstanden, sie fordern eine Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad.