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Südindien: Mindestens 300 Tote bei verheerenden Überschwemmungen

Der tagelange Dauerregen hat vorerst aufgehört, aber Grund zum Aufatmen gibt es im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu nicht. Die Region kämpft mit

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Südindien: Mindestens 300 Tote bei verheerenden Überschwemmungen

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Der tagelange Dauerregen hat vorerst aufgehört, aber Grund zum Aufatmen gibt es im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu nicht. Die Region kämpft mit verheerenden Überschwemmungen. Rund 300 Menschen sind bisher ums Leben gekommen.

Mindestens 62.000 Hilfesuchende kamen in Notlagern der Regierung unter. Es sollen die schwersten saisonbedingten Regenfälle seit 100 Jahren sein.

Besonders schlimm betroffen ist die Millionenstadt Chennai, ein wichtiger Industriestandort Indiens. 4.000 Soldaten sind im Einsatz. Aus Hubschraubern wurden Menschen versorgt, die sich auf Dächer geflüchtet hatten. Lokale Medien machten schlechte Abwassersysteme für die extreme Lage in der Wirtschaftsmetropole verantwortlich.

Als Grund für die starken Regenfälle nannten Experten ein Tiefdruckgebiet über dem Golf von Bengalen sowie das Wetterphänomen El Niño. Für die kommenden Tage ist mehr Regen vorhergesagt.