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Weniger Abfall durch Kreislaufwirtschaft


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Weniger Abfall durch Kreislaufwirtschaft

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“Ich höre immer öfter von der Kreislaufwirtschaft und, dass sie vielleicht eines Tages die Wegwerfwirtschaft, die derzeit dominiert, ersetzen könnte. Was können Sie mir dazu sagen?” Diese Frage hat uns Claire aus Brüssel geschickt.

Edwin Zaccai, Professor an der Université libre in Brüssel und Direktor des Zentrums für nachhaltige Entwicklung, erklärt:

“Die Kreislaufwirtschaft ist in der Tat das Gegenteil der Linear- oder Wegwerfwirtschaft. In der Linearwirtschaft wir etwas produziert, dann konsumiert und weggeworfen. In der Kreislaufwirtschaft ist der Prozess ein wenig anders. Das Produkt wird am Ende nicht weggeworfen. Das ganze Produkt oder Teile davon werden recycelt und landen wieder im Wirtschaftskreislauf.
Es gibt die Kreislaufwirtschaft schon seit mehreren Jahren, aber der Begriff ist relativ neu. Es gab schon immer verschiedene Wiederverwertungsprozesse.
Mehrere Regelungen haben sich bewährt. Wenn die Produzenten z.B. die Verpackung zurücknehmen müssen oder auch die Rücknahme von Elektrogeräten in manchen Branchen. Maßnahmen wie diese funktionieren und sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Wenn man einen Computer oder ein Elektrogerät kauft, ist der Preis ein wenig höher als vorher, weil das Recyceln mitinbegriffen ist. Das ist der sogenannte Umweltbeitrag. Durch diesen Beitrag wird weniger verschwendet und die Industrie wird nachhaltiger.
Es geht also darum diesen Kreislauf zu fördern, um weniger Ressourcen zu verbrauchen und auch um auf diese Weise Gewinn zu erwirtschaften.”

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