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Alarmstufe Rot: Luftverschmutzung legt Peking lahm

Aufgrund unverändert starker Luftverschmutzung haben die chinesischen Behörden in der Hauptstadt Peking erstmals die höchste Alarmstufe Rot

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Alarmstufe Rot: Luftverschmutzung legt Peking lahm

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Aufgrund unverändert starker Luftverschmutzung haben die chinesischen Behörden in der Hauptstadt Peking erstmals die höchste Alarmstufe Rot verkündet. Viele öffentliche Einrichtungen wie Schulen blieben geschlossen, Fabriken mussten ihren Betrieb vorerst unterbrechen.

Ein US-Amerikaner, der in Peking als Englischlehrer arbeitet, berichtet: “Zum ersten Mal haben sie fast alle Schulen in der Stadt geschlossen. Mir wurde gesagt, dass Schüler kommen oder zu Hause bleiben können. Das müssen sie gemeinsam mit ihren Eltern entscheiden. Doch es sind keine Schüler da, nur einige Lehrer.”

Am Wochenende hatten die Behörden bereits vorsorglich die zweithöchste Alarmstufe verhängt.

“Ich lebe seit 20 Jahren in Peking”, sagt ein Mann. “So wie jetzt war es noch nie. Früher waren nur wenige Autos auf den Straßen, jetzt werden es mehr und mehr.”

Die Bevölkerung solle Aktivitäten im Freien vermeiden, Fenster und Türen geschlossen halten sowie auf Kochen und Rauchen in geschlossenen Räumen möglichst verzichten, empfehlen die chinesischen Behörden.

Die Umweltorganisation Greenpeace begrüßte die Entscheidung der Behörden, die höchste Alarmstufe zu verhängen. Es sei aber zugleich eine Erinnerung daran, dass noch viel getan werden müsse, um die Situation und insbesondere die Luft zu verbessern, so Greenpeace.