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Rio Tinto, Anglo American: Goldgräberzeiten sind vorbei

Das zweitgrößte Bergbauunternehmen Rio Tinto fährt sein Investitionsbudget vermutlich um knapp 10 Prozent zurück. 2016 werde man voraussichtlich 4,6

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Das zweitgrößte Bergbauunternehmen Rio Tinto fährt sein Investitionsbudget vermutlich um knapp 10 Prozent zurück. 2016 werde man voraussichtlich 4,6 Milliarden Euro investieren, 460 Millionen weniger als vorgesehen.

“Unser umsichtiger Kapitaleinsatz und ein disziplinierter Bilanz-Ansatz haben unsere Widerstandsfähigkeit in dieser Zeit der anhaltenden Volatilität gestärkt”, so Chief Executive Sam Walsh.

2014 hatte der Konzern noch 7,35 Milliarden Euro investiert.

Viele Rohstoffkonzerne versuchen, durch Einschnitte die abgerutschten Rohstoffpreise zu kompensieren. So zahlt der britisch-südafrikanische Bergbaukonzern Anglo American zum ersten Mal seit dem Jahr 2009 keine Dividende. Außerdem hat das Unternehmen vor, rund 85.000 Arbeitsplätze abzubauen – das wären beinahe zwei Drittel der gesamten Belegschaft.

su mit Reuters