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Donald Trump: Nicht immer "so politisch korrekt"

Der US-amerikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat seine umstrittende Forderung nach einem vorübergehenden Zuwanderungsstop für Muslime

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Donald Trump: Nicht immer "so politisch korrekt"

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Der US-amerikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat seine umstrittende Forderung nach einem vorübergehenden Zuwanderungsstop für Muslime in die USA verteidigt.

Meinung

Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, immer so politisch korrekt zu sein

Der Republikaner hatte mit seinen Äußerungen eine Welle der Kritik ausgelöst. Auch seine Partei hatten sich in diesem Punkt gegen Trump gestellt.

Nach Trumps Empfinden hat sich der Diskurs nun verändert. Bei einer Veranstaltung der Polizeigewerkschaft New Hampshire erklärte er: “Wenn ich mir die Fernsehsendungen ansehe, heute Morgen oder heute Abend, dann höre ich plötzlich ‘Trump hat Recht, das Visa-System funktioniert nicht’. Diese Frau ist mit einem Visum zum Zweck der Eheschließung eingereist. Sie war komplett radikalisiert und durfte trotzdem rein…Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, immer so politisch korrekt zu sein”.

Trump bezog sich auf die pakistanisch-stämmige Täterin der Schießerei im kalifornischen San Bernadino mit 14 Toten. Zu Trumps neuesten Forderungen, die er in New Hampshire machte, zählt die Todesstrafe für Polizeimörder. Die freiwillge New England Polizeigewerkschaft versprach Trump ihre Gefolgschaft im Wahlkampf.

“Dump Trump” – “Werdet Trump los” – forderten mehrere Hundert Demonstranten vor einem Hotel des Multimillionärs in Midtown Manhatten. Sie warnten davor, Muslime mit Terroristen gleichzusetzen.

Eine Unterschriftenaktion in Großbritannien, die Trump die Einreise verbieten soll, hat bisher mehr als eine halbe Million Unterstützer.

“Die beliebteste Internetseite der Regierung”, twittert das Magazin Wired.