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Ölpreis - wo ist der Boden?

Auch die Internationale Energieagentur IEA geht vorerst nicht von einem Abebben der Ölschwemme aus. Das Überangebot am Weltmarkt werde mindestens bis

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Ölpreis - wo ist der Boden?

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Auch die Internationale Energieagentur IEA geht vorerst nicht von einem Abebben der Ölschwemme aus. Das Überangebot am Weltmarkt werde mindestens bis spät ins Jahr 2016 anhalten, heißt es im Monatsbericht der IEA. Als Grund wird die kürzlich bestätigte Entschlossenheit der Produzentenvereinigung Opec genannt, die Ölförderung des Kartells zu maximieren.

Meinung

2016 wird ein Jahr der niedrigen Preise

Die Ölsorten Brent und WTI fielen unter die Psycho-Marken 40 und 37 Dollar je Barrel. Kurz vor Ausbruch der Finanzkrise war Bernt noch Richtung 150 Dollar je Barrel unterwegs gewesen.

Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energie-Agentur:

“2016 wird die Nachfrage schwächer sein, gleichzeitig könnte der Iran auf den Markt zurückkehren, wenn die Sanktionen aufgehoben werden. Ich sehe sehr wenige Gründe für steigende Preise. Ich meine, 2016 wird ein Jahr der niedrigen Preise.”

Die Opec-Staaten hatten sich vor einer Woche nicht auf eine
Begrenzung oder gar Kürzung ihrer Förderung einigen können. Die
bisherige Obergrenze für die tägliche Produktion von 30 Millionen
Barrel (je 159 Liter) wurde in der abschließenden Erklärung nicht erwähnt. Die Förderung liegt de facto seit langem
deutlich über dem Förderziel.

su mit dpa, Reuters