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Einen Monat danach: Gedenken an Anschlagsopfer von Paris

Einen Monat nach den Terroranschlägen von Paris haben zahlreiche Menschen in der französischen Hauptstadt der Opfer gedacht. Vor der Konzerthalle

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Einen Monat danach: Gedenken an Anschlagsopfer von Paris

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Einen Monat nach den Terroranschlägen von Paris haben zahlreiche Menschen in der französischen Hauptstadt der Opfer gedacht.

Meinung

Es ist zu viel für mich, es berührt mich alles zu sehr

Vor der Konzerthalle Bataclan, in der die meisten der 130 Todesopfer ums Leben kamen, wurden Blumen niedergelegt und Kerzen entzündet.

Während eines Konzerts der US-Rockband “Eagles of Death Metal” hatten drei Islamisten mit automatischen Gewehren und Sprengstoffwesten den Saal gestürmt.

Bei den Anschlägen erlitten 350 Menschen zum Teil schwere Verletzungen.

Insgesamt sieben Attentäter wurden getötet. Zwei Terrorverdächtige sind auf der Flucht und werden mit internationalem Haftbefehl gesucht: Der 26-jährige Salah Abdeslam, ein Bruder eines der Selbstmordattentäter, und der 30-jährige Mohamed Abrini.

Ein Anwohner des Bataclan ist immer noch fassungslos:

“Jeden Tag komme ich auf dem Weg zur Arbeit hier vorbei und es ist einfach sehr traurig. Zu traurig. Die Täter waren keine Muslime, es waren falsche Muslime. Mehr kann ich nicht sagen, weil ich sonst wieder in Tränen ausbreche. Es ist zu viel für mich, es berührt mich alles zu sehr.”

Der griechische Urlauber Yanis Iliopulos sagte:

“Ich bin hier um zu versuchen zu verstehen, warum das passiert ist. Warum Menschen glauben, durch das Ermorden anderer Menschen erfolgreich zu sein. Für mich ergibt das keinen Sinn.”

Auch auf dem nahegelegenen Platz der Republik wurde getrauert. Wie schon nach der Attacke auf die Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” hat sich hier eine zentrale Gedenkstätte entwickelt, an der wohl auch noch über diesen Sonntag hinaus Trauernde Kerzen in Erinnerung an die Opfer anzünden werden.