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Frankreich: Höhere Beteiligung an 2. Runde der Regionalwahlen

Bei der entscheidenden zweiten Runde der Regionalwahlen in Frankreich zeichnet sich eine höhere Beteiligung ab als im ersten Wahlgang vor einer

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Frankreich: Höhere Beteiligung an 2. Runde der Regionalwahlen

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Bei der entscheidenden zweiten Runde der Regionalwahlen in Frankreich zeichnet sich eine höhere Beteiligung ab als im ersten Wahlgang vor einer Woche. Bis zum Nachmittag gingen nach Angaben des Innenministeriums gut 50,5 Prozent der rund 45 Millionen Stimmberechtigten zur Wahl. In der ersten Runde waren es zu diesem Zeitpunkt 43 Prozent.

Mit Spannung wird das Abschneiden des rechtsextremen Front National (FN) erwartet. Trotz dessen Erfolgen im ersten Wahlgang liegt die Partei der FN-Chefin Marine Le Pen laut Umfragen diesmal in keiner der Regionen in Führung. Le Pen wählte in der Stadt Henin-Beaumont in der Region Nord-Pas-de-Calais-Picardie, wo die 47-Jährige am vergangenen Sonntag mit 40,6 Prozent klar vorn lag.

In der ersten Runde hatte der FN mit 27,7 Prozent sein bisher bestes Ergebnis erzielt – vor den Konservativen um Nicolas Sarkozy, die auf 26,7 Prozent gekommen waren. Der 60-jährige ehemalige Präsident gab seine Stimme in Paris in Begleitung von Ehefrau Carla Bruni ab.

_Stimmabgabe erfolgte im 16. Pariser Stadtbezirk _

Die Regionalwahlen sind die letzte landesweite Entscheidung vor der Präsidentschaftswahl 2017.

Das Bündnis der regierenden Sozialisten von Staatschef François Hollande erreichte am vergangenen Sonntag als drittstärkste Kraft 23,1 Prozent. Vor der heutigen Runde zogen die Sozialisten aussichtslose Kandidaten zurück, um den Rechtsextremen den Weg an die Spitze zu verbauen. Hollande stimmte in seinem Wahlkreis in der zentralfranzösischen Stadt Tulle ab.