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Ölpreise: Iran gießt sein Öl ins Feuer

Die Ölpreise sind weiter auf Talfahrt – diesmal minus vier Prozent bis in die Nähe eines 11-Jahres-Tiefs. Dahinter stecken wachsende Ängste, dass der

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Ölpreise: Iran gießt sein Öl ins Feuer

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Die Ölpreise sind weiter auf Talfahrt – diesmal minus vier Prozent bis in die Nähe eines 11-Jahres-Tiefs. Dahinter stecken wachsende Ängste, dass der Preiskrieg zwischen führenden OPEC- und Nicht-OPEC-Produzenten jetzt erst richtig losgehen könnte.

Meinung

Absolut keine Chance, dass die geplante Erhöhung der Ölexporte verschoben wird

Etwa durch eine Export-Offensive des Iran: Es gebe trotz des Preisverfalls «absolut keine Chance», dass das Land die geplante Erhöhung der Ölexporte verschiebe, so das iranische Ölministerium.

Der Iran ist zur Zeit noch mit Sanktionen belegt, die auch die Ölausfuhr treffen. Wegen der politischen Einigung im Streit um das Atomprogramm des Landes wird erwartet, dass diese Sanktionen bald gelockert werden.

Mit 36,62 Dollar erreichte Brent zwischenzeitlich den
niedrigsten Preis seit Dezember 2008. Auch die
US-Sorte WTI fiel zum erstenmal seit 2009 unter die Marke von 35 Dollar.

su mit Reuters, dpa