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China empört über US-Waffenlieferung an Taiwan

In China hat es wegen eines Waffendeals in Höhe von rund 1,65 Milliarden Euro der USA mit Taiwan Proteste gegeben. Peking droht mit Sanktionen.

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In China hat es wegen eines Waffendeals der USA mit Taiwan Proteste gegeben. Die Vereinigten Staaten werden der Inselrepublik zwei Fregatten und weitere Waffen im Wert von rund 1,65 Milliarden Euro verkaufen. China drohte den USA daraufhin mit Sanktionen.

Die kommunistische Führung der Volksrepublik China betrachtet die demokratische Republik China in Taiwan als abtrünnige Provinz und drohte bereits mehrfach mit einer gewaltsamen Rückeroberung.

Hong Lei, Sprecher des chinesischen Außenministeriums: “Die Firmen aus den Vereinigten Staaten, die Waffen an Taiwan verkaufen, untergraben Chinas Souveränität und Sicherheitsinteressen. Die chinesische Regierung und Unternehmen werden unter keinen Umständen künftig mit solchen Firmen zusammenarbeiten.”

Die Ankündigung der Deals erfolgt vier Wochen vor der Präsidentenwahl in Taiwan. Nach Umfragen ist ein Regierungswechsel zu erwarten, der Spannungen mit China auslösen könnte.

Auch nach der letzten Waffenlieferung der USA vor vier Jahren drohte die Führung in Peking mit Sanktionen, setzte diese jedoch nie in die Tat um.