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Kunstwerke als Unterschlupf für Einsiedlerkrebse

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Kunstwerke als Unterschlupf für Einsiedlerkrebse

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Die japanische Künstlerin Aki Inomata entwirft im 3-Druck fantastische Glasgehäuse für Einsiedlerkrebse, die an berühmten Städten inspiriert sind

Die japanische Künstlerin Aki Inomata entwirft im 3-Druck fantastische Glasgehäuse für Einsiedlerkrebse, die an berühmten Städten inspiriert sind. Etwa Tokio oder die Skyline von New York. Ein neues Dach über dem Kopf, noch dazu ein echtes Kunstwerk, das sich er Einsiedlerkrebs selber aussuchen darf.

Aki Inomata: “Ziel meines Projekts war es, Einsiedlerkrebsen die Möglichkeit zu geben, in Städte rund um die Welt zu reisen und die Häuser zu wechseln. Meine Wahl fiel auf diese Städte, weil ich viele unterschiedliche Gebäude aus aus verschiedenen Regionen einbeziehen wollte.”

Die wandelnden Kunstwerke kreiert die Künstlerin anhand von CT Scans, die sie von echten Gehäusen angefertigt hat. Die 3D-Formen werden am Computer bearbeitet und dann mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt.

Aki Inomata: “In seinem Inneren hat das Gehäuse eine Spiralform, die man nicht per Hand nachbauen, sondern nur schichtweise ausdrucken kann. Die 3D-Technologie war für mich die beste Lösung, die ich bei diesem Projekt angewendet habe.”

“Why Not Hand Over a Shelter to Hermit Crabs” heißt das preisgekrönte Projekt der Künstlerin, das bereits in vielen Ländern zu sehen war.