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EU-Gipfel: Außer Spesen nichts gewesen

Das letzte EU-Gipfeltreffen dieses Jahres hat keine entscheidenden Fortschritte gebracht. Das trifft sowohl für die Flüchtlingsfrage als auch für die

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EU-Gipfel: Außer Spesen nichts gewesen

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Das letzte EU-Gipfeltreffen dieses Jahres hat keine entscheidenden Fortschritte gebracht. Das trifft sowohl für die Flüchtlingsfrage als auch für die Debatte über den Verbleib Großbritanniens in der Union zu. In Brüssel besteht zur Zeit wenig Hoffnung auf eine rasche Lösung der zahlreichen Probleme, mit denen die EU konfrontiert wird.

“Ich habe gestern gesagt, dass ich mir über das Jahr 2016 keinerlei Illusionen mache. Die Probleme, die wir haben werden, gleichen wie ein Tropfen dem anderen jenen, die wir 2015 nicht lösen konnten”, so der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker.

Optimismus zeigte hingegen der britische Premierminister David Cameron, der die Beziehungen zwischen seinem Land und der EU auf eine neue Grundlage stellen will: “Es wird schwierig und viel harte Arbeit muss geleistet werden. Doch ich denke, dass wir 2016 wichtige Dinge erzielen werden. Wir werden die Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU entscheidend verändern und uns mit den Einwänden der britischen Bürger im Zusammenhang mit der EU-Mitgliedschaft befassen.” Die EU-Länder wollen bis Mitte Februar eine Einigung mit Cameron erreichen.

“Die Flüchtlingskrise, der Kampf gegen den Terrorismus, die Schwierigkeiten mit London und die wirtschaftliche Erholung bleiben selbst nach zahlreichen Gipfeltreffen die wichtigsten Herausforderungen für die EU”, sagt unsere Korrespondentin Efi Koutsokosta. “Nach Streit und Kontroversen steht die Einheit auch 2016 auf dem Spiel.”