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Russland kann Flugdatenschreiber von abgeschossenem Flugzeug nicht auswerten

NATO verstärkt Truppenpräsenz in der Türkei

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Russland kann Flugdatenschreiber von abgeschossenem Flugzeug nicht auswerten

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Russland ist beim Versuch gescheitert, den Flugdatenschreiber seines abgeschossenen Kampfjets auszuwerten. Das hat ein offizieller Angehöriger des Militärs mitgeteilt. Die Türkei hatte das Flugzeug im November abgeschossen, weil es angeblich türkischen Luftraum an der Grenze zu Syrien verletzt hatte. Jetzt sollen Spezialisten versuchen, die drei am leichtesten beschädigten der insgesamt 16 Speicherchips auszulesen.

Unterdessen hat die NATO Schiffe und Flugzeuge in die Türkei geschickt. Mit der stärkeren Militärpräsenz der Allianz sollen weitere Konflikte zwischen Russland und dem NATO-Mitglied Türkei verhindert werden. Auch große AWACS-Aufklärungsflugzeuge will die Allianz entsenden. Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach von “größerer Transparenz und Vorhersagbarkeit” und äußerte die Hoffnung, mehr Streitkräfte könnten die Spannungen in der Region beruhigen.

Russland fliegt massive Patrouillen an der syrisch-türkischen Grenze. Aber auch die Türkei ist in der Kritik: NATO-Diplomaten werfen der Regierung ein zu aggressives Vorgehen vor. Während Russland sich auf der Seite der syrischen Regierung von Präsident Assad engagiert, kämpfen türkische Truppen gegen den sogenannten Islamischen Staat ebenso wie geegen die Regierung des Landes und gegen unliebsame kurdische Verbände.