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Terroranschlag in Frankreich vereitelt

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Terroranschlag in Frankreich vereitelt

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Französiche Sicherheitskräfte haben offenbar einen Anschlag verhindert. Zwei Franzosen im Alter von 20 und 24 Jahren seien festgenommen worden, sie sollen in Kontakt zu einem Mann in Syrien gestanden haben. Die beiden polizeibekannten Verdächtigen sollen versucht haben, Waffen zu beschaffen und Mittäter zu rekrutieren.
Die Angriffe waren im südlich von Paris gelegenen Orléans geplant und hätten sich gegen Einrichtungen von Militär, Gendarmerie und Polizei richten sollen.

Innenminister Bernard Cazeneuve bezeichnete die Festnahmen als Ergebnis minutiöser Arbeit. Seit 2013 seien damit zehn Anschläge in Frankreich verhindert worden. Weitere Informationen gab der Innenminister nicht.

Die französische Regierung will noch am Mittwoch eine Verfassungsänderung auf den Weg bringen, damit der Ausnahmezustand legitimiert werden kann. Die nach den Anschlägen vom 13. November verhängten und inzwischen auf drei Monate verlängerten Maßnahmen sind bisher nur gesetzlich geregelt. Einzelne Punkte werden unter anderem von Bürgerrechtsorganisationen als zu weitgehend kritisiert. Auf dieser Basis wurden 2898 Durchsuchungen ohne richterliche Anordnung durchgeführt, 643 Menschen kamen vorübergehend in Gewahrsam, 51 wurden inhaftiert.