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Internetunternehmer Kim Dotcom könnte an die USA ausgeliefert werden

Der deutsch-finnische Internetunternehmer Kim Dotcom könnte demnächst an die USA ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Neuseeland entschieden

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Internetunternehmer Kim Dotcom könnte an die USA ausgeliefert werden

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Der deutsch-finnische Internetunternehmer Kim Dotcom könnte demnächst an die USA ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Neuseeland entschieden. Er kündigte an, Widerspruch gegen die Auslieferung einzulegen.

Dotcom und seinen Mitangeklagten wird von den US-Behörden wegen Geldwäsche und Urheberrechtsverletzung verfolgt. Kern des Rechtsstreits ist seine Internetseite Megaupload, ein ehemaliger Sharehosting-Dienst. Auf Megaupload konnten Benutzer beliebige Dateien hochladen, so auch urheberrechtlich geschütztes Material wie Hollywood-Filme oder Musikdateien. Dotcom wird in den USA vorgeworfen, Internetnutzer dabei zu Urheberrechtsverletzungen ermutigt zu haben. So war auf Megaupload Der US-Film- und Musikindustrie soll dadurch ein Schaden von rund einer halben Milliarde Euro entstanden sein.

Vor drei Jahren hatte die neuseeländische Polizei das Anwesen von Dotcom gestürmt und Eigentum im Wert von mehreren Millionen Euro beschlagnahmt. Außerdem war die Internetseite Megaupload gesperrt worden.

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Interview mit Kim Dotcom kurz vor der Gerichtsentscheidung