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Rebellen erobern strategisch wichtigen Damm in Nordsyrien

Von den US-Streitkräften ausgebildete Rebellen in Syrien haben Aktivisten den strategisch bedeutenden Tischrin-Staudamm in Nordsyrien eingenommen

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Rebellen erobern strategisch wichtigen Damm in Nordsyrien

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Von den US-Streitkräften ausgebildete Rebellen in Syrien haben Aktivisten den strategisch bedeutenden Tischrin-Staudamm in Nordsyrien eingenommen. Die Überquerung des Euphrat, die von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) besetzt gewesen war, ist strategisch gesehen besonders wichtig. Die Transportstrecke über den Damm war eine wichtige Nachschubroute des Islamischen Staats zwischen seiner Hochburg Al-Rakka und den vom IS kontrollierten Gebieten westlich des Euphrat. Damit sind die Extremisten nun gezwungen, auf eine längere Verbindung auszuweichen. Der Tischrin-Damm ist zudem eine der Hauptenergiequellen Nordsyriens.

Im Irak haben unbestätigten Meldungen zufolge alle IS-Kämpfer die Stadt Ramadi verlassen, allerdings werde der Vormarsch der irakischen Regierungssoldaten nach wie vor von zahlreichen Sprengfallen erschwert, die die Extremisten ausgelegt hätten. Ramadi liegt etwa 100 Kilometer westlich der Hauptstadt Bagdad gelegen und war im Mai vom IS übernommen worden. Sollte die Rückeroberung gelungen sein, wäre dies für die Regierung in Bagdad ein wichtiger Sieg.