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Überschwemmungen in Großbritannien: Cameron schickt weitere Soldaten

Die britische Regierung spricht von einer “beispiellosen” Lage: Nach starkem Regen an den Weihnachtstagen bringen schwere Überschwemmungen im Norden

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Überschwemmungen in Großbritannien: Cameron schickt weitere Soldaten

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Die britische Regierung spricht von einer “beispiellosen” Lage: Nach starkem Regen an den Weihnachtstagen bringen schwere Überschwemmungen im Norden Englands die Einsatzkräfte an ihre Grenzen.

Besonders betroffen sind Yorkshire und Lancashire im Westen. Auch um York und Leeds mussten nun viele Bewohner ihre Häuser verlassen und in Notunterkünften ziehen. In der Region Manchester fiel am Sonntag teilweise der Strom aus. Im Einsatz ist neben Feuerwehr, Polizei, Rotem Kreuz und zahllose Freiwilligen auch das Militär.

Premierminister David Cameron sprach nach einer telefonischen Krisensitzung am Sonntag von einer “unglaublich” ernsten Lage. Er kündigte an, kurzfristig mehr Gelder bereitzustellen und das Militär noch stärker einzubinden.

Die Wetterereignisse schienen tatsächlich immer extremer zu werden, sagte Cameron von seinem Heimatwahlkreis Oxfordshire aus: “Was wir tun sollten, ist, weiterhin stark in Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser zu investieren. Aber jedes Mal, wenn so etwas passiert, sollte man sich nochmal ansehen, was wofür ausgegeben, was wo gebaut wurde, was geplant ist und dann prüfen, ob es an der richtigen Stelle ansetzt und ob es ausreicht.”

Die Labour-Partei wirft der Regierung vor, die Realität ignoriert und nicht genügend öffentliche Gelder in die nötigen Maßnahmen investiert zu haben. Schon 2014 hatte es in Großbritannien schwere Hochwasser gegeben.

In der Presse ist von einem Mangel an Sandsäcken die Rede, der Polizei North Yorkshire gingen schlicht die Straßensperrungs-Schilder aus. Sie forderte die Menschen über die sozialen Medien auf, keinesfalls mit dem Auto in überschwemmte Straßen zu fahren. Für die kommende Woche sind in der Region weitere Regenfälle angekündigt.