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Großbritannien und Irland: Drittes Sturmtief "Frank" im Anmarsch

Eine neue Regenwelle erreicht Großbritannien und Irland. Ein Amateurvideo zeigt den Einsturz einer historischen Brücke in der Ortschaft Tadcaster

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Großbritannien und Irland: Drittes Sturmtief "Frank" im Anmarsch

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Eine neue Regenwelle erreicht Großbritannien und Irland. Ein Amateurvideo zeigt den Einsturz einer historischen Brücke in der Ortschaft Tadcaster, die den Wassermassen nicht standhielt:

Vor allem der Norden Englands war über die Weihnachtsfeiertage von schweren Niederschlägen heimgesucht worden. Am schwersten ist die Stadt York betroffen, dort fielen über Weihnachten die Wasserpumpen aus. Das Wasser in den Straßen steht noch immer hüfthoch.

Mark Fuller, Mitarbeiter der Umweltbehörde sagte:
“Wir müssen die Pumpstation am Laufen halten. Durch das Hochwasser ist sie jetzt isoliert. Ohne eine Brücke können wir weder Kabel noch Ausrüstung dorthin bringen. Normalerweise ist sie ein autarkes Gebäude, die gesamte Ausrüstung, der Strom, alles was benötigt wird, befindet sich in der Station, aber jetzt müssen wir von außen nachhelfen.”

Zwar war der Scheitelpunkt des Hochwassers am Montag erreicht worden, doch die Bevölkerung bereitet sich auf das dritte Unwetter des Monats, das Sturmtief “Frank”, vor. Nach “Desmond” und “Eva”, sorgt “Frank” jetzt auch in Teilen Schottlands, Wales und Irland für Überschwemmungen und Stromausfälle.

Allein in Irland sollen noch immer 14.000 Haushalte ohne Strom sein. Einwohner des Dorfes Graiguemanagh im irischen County Kilkenny begutachteten am Morgen die Schäden:

“Es ist ein unglaubliches Chaos hier. Es ist schrecklich, dieses Dorf wieder unter Wasser zu sehen. Man muss etwas dagegen tun, es ist furchtbar all diese Läden so hier zu sehen.” so ein Anwohner.

“Ich hörte einen Schlag hinter mir, offensichtlich hat der Fluss irgendetwas getroffen oder etwas umgerissen. Sehen Sie dort an der Wand, bis dahin hat das Wasser gestanden.”, erklärt ein anderer.

Zahlreiche Straßen sind wegen umgestürzter Bäume und Überschwemmungen unpassierbar, einige Dörfer sind eingeschlossen. Eine Entwarnung kann bisher nicht gegeben werden.