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Überschwemmungen: Neue Todesopfer in Nord- und Südamerika

Die Zahl der Todesopfer durch die schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat Missouri ist auf mindestens 13 gestiegen. Gouverneur Jay Nixon

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Überschwemmungen: Neue Todesopfer in Nord- und Südamerika

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Die Zahl der Todesopfer durch die schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat Missouri ist auf mindestens 13 gestiegen. Gouverneur Jay Nixon erklärte, zwölf Menschen seien gestorben, als Wassermassen ihre Fahrzeuge von Straßen spülten. Er sprach von gefährlichen Überschwemmungen historischen Ausmaßes.

Der Nationale Wetterdienst erwartet in Missouri bis Samstag Rekord-Pegel entlang des Flusses Mississippi. Im östlichen Nachbarstaat Illinois kamen bislang mindestens fünf Menschen durch die Fluten ums Leben.

Auch in Südamerika sind die zum Teil auf das Wetterphänomen El Niño zurückzuführenden Überschwemmungen folgenschwer. Mindestens acht Menschen starben in Paraguay, mehr als 150 000 mussten ihre Häuser verlassen. Die Fluten gefährden große Bestände von Rinderherden.

Zudem befürchten Behörden den Ausbruch von Seuchen. Örtlichen Medienberichten zufolge wurden vorsorglich bereits Medikamente an die Bevölkerung verteilt. Auch die Trinkwasserqualität werde laufend überprüft.

Zu großflächigen Überflutungen kam es auch in Uruguay und Argentinien.

In Uruguay starben mindestens zwei Menschen.

Wetterdienste rechneten mit neuen umfangreichen Regenfällen.