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Zehn führende IS-Mitglieder bei US-geführten Luftangriffen getötet

Die von den USA angeführte Militärallianz gegen den IS hat eigenen Angaben zufolge im Dezember zehn führende Mitglieder der Islamisten-Miliz in

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Zehn führende IS-Mitglieder bei US-geführten Luftangriffen getötet

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Die von den USA angeführte Militärallianz gegen den IS hat eigenen Angaben zufolge im Dezember zehn führende Mitglieder der Islamisten-Miliz in Syrien und im Irak getötet. Darunter sei auch Charaffe al-Muadan , der mit Abdelhamid Abaaoud, dem Planer der Paris-Anschläge, in Verbindung gestanden habe, hieß es vom Pentagon. Andere der Getöteten hätten weitere Anschläge im Westen geplant.

Meinung

Mossul ist anders als Ramadi. Wir brauchen viel Geduld.

Derweil geht die irakische Armee nach dem Sieg in Ramadi weiter gegen den IS vor. Das nächste große Ziel der Armee ist nun die Befreiung der nordirakischen Großstadt Mossul. Sie ist einer der wichtigsten Stützpfeiler des IS.

Der Erfolg in Ramadi, für Pentagon-Sprecher Steve Warren eine Folge der US-geführten Luftschläge. Warren sagte: “Es ist wichtig zu bedenken, dass noch ein Kampf vor uns liegt. Mossul ist anders als Ramadi. Es ist eine viel größere Stadt, und es werden mehr Anstrengungen, mehr Training, mehr Ausrüstung und auch mehr Geduld notwendig sein.”

Iraks Regierungschef Haider al-Abadi besuchte am Dienstag das Univiertel Ramadis. Die irakische Armee hatte die Stadt am Wochenende vom IS zurückerobert. Al-Abadi hatte am Montag angekündigt, die Islamisten kommendes Jahr vollständig aus dem Irak drängen zu wollen. Bevor es nach Mossul geht, wird die irakische Armee wahrscheinlich zunächst die Extremistenhochburg Falludscha angreifen.