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Silvester in Brüssel und andernorts: Keine Feuerwerke, wenige Großveranstaltungen

Während Städte wie Wien oder Berlin sich für ihre Silvesterfeierlichkeiten rüsten, ist in Brüssel das große Feuerwerk abgesagt, ebenso wie das

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Silvester in Brüssel und andernorts: Keine Feuerwerke, wenige Großveranstaltungen

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Während Städte wie Wien oder Berlin sich für ihre Silvesterfeierlichkeiten rüsten, ist in Brüssel das große Feuerwerk abgesagt, ebenso wie das vorgesehene offizielle Programm in der Innenstadt.

Die Polizei sieht weiterhin eine Anschlagsgefahr. Yvan Mayeur, Oberbürgermeister der belgischen Hauptstadt, weist darauf hin, dass zu der Veranstaltung letztes Jahr einhunderttausend Menschen gekommen seien. Unter den jetzigen Umständen könne man nicht jeden einzelnen Besucher kontrollieren.

Auch in Paris ist das offizielle Feuerwerk abgesagt, ein Programm gibt es ebenfalls nicht. Es wird also eine ruhige Silvesternacht werden: Wie in Brüssel ist auch in der französischen Hauptstadt privates Böllern ohnehin immer verboten.

In Moskau bleibt dieses Jahr der Rote Platz am Kreml für die traditionelle Silvesterfeier gesperrt. Dort findet lediglich ein Konzert statt, zu dem aber nur die Besitzer von Eintrittskarten dürfen. In den vergangenen Jahren kamen auf den Roten Platz immer um die einhunderttausend Menschen.

In Berlin wird die Silvesternacht auf der Festmeile am Brandenburger Tor jedoch wie gewohnt stattfinden. Nur die Kontrollen werden verschärft, größere Taschen und Rucksäcke sind verboten, und es gibt an einigen Stellen Vorabsperrungen, um den Besucherstrom besser zu lenken.

In Wien werden ebenfalls hunderttausende Menschen in der Innenstadt erwartet, unter anderem zum Feuerwerk am Rathaus.

Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen gibt es ebenso Veranstaltungen an weiteren Orten: So wird auf dem Herbert-von-Karajan-Platz die Operette “Die Fledermaus” aus der Staatsoper ins Freie übertragen.