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.....da waren's nur noch drei - in Frankreich liegt Telekom-Konzentration in der Luft

Neuer Anlauf zur Bildung eines neuen Telekomriesen in Frankreich, mit mehr als der Hälfte Marktanteil an Festnetz und Mobilkommunikation

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.....da waren's nur noch drei - in Frankreich liegt Telekom-Konzentration in der Luft

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Neuer Anlauf zur Bildung eines neuen Telekomriesen in Frankreich, mit mehr als der Hälfte Marktanteil an Festnetz und Mobilkommunikation.

Meinung

Die Idee ist, dass Bouygues ein Anteilseigner bei Orange wird und in etwa das gleiche Gewicht erhält wie der Staat

Marktführer Orange und Rivale Bouygues Telecom haben nach eigenen Angaben ihre Fusionsgespräche wiederbelebt. Nach Medienberichten (“Le Journal du Dimanche”) könnte es um ein Volumen von zehn Milliarden Euro gehen, die Orange in bar und Aktien für Bouygues auf den Tisch legt. Es gebe weder Zeitrahmen noch die Verpflichtung, die Verhandlungen zu einem bestimmten Ergebnis zu führen, so die Unternehmen.

Ein Zusammenschluss würde die Zahl der französischen Telekomanbieter auf drei reduzieren. (SFR war 2014 von Numericable übernommen worden – sie firmieren nun unter Numericable-SFR.)

Nach Einschätzung von Insidern dürfte es in den Gesprächen vor allem um Arbeitsplätze, Investitionen in die Infrastruktur und besonders das Glasfasernetz gehen und um den möglicherweise aus kartellrechtlichen Gründen nötigen Verkauf von Firmenteilen. “Die Idee ist, dass Bouygues ein Anteilseigner bei Orange wird und in etwa das gleiche Gewicht erhält wie der Staat. Der Großteil der Transaktion wird in Aktien abgewickelt”, so Insider laut Reuters. Die Regierung in Paris hatte zuletzt Offenheit für eine Konsolidierung signalisiert. Der französische Staat hält 25 Prozent der Aktien des ehemaligen Monopolisten Orange.

In Frankreich herrscht seit dem Markteintritt des Billiganbieters Iliad 2012 ein Preiskampf, der den Firmen zusetzt und Partnerschaften interessant macht. So gab es im Sommer Verhandlungen zwischen Altice und Bouygues. Damals hatte jedoch die französische Regierung Bedenken wegen eines möglichen Stellenabbaus und der Größe des entstehenden Konzerns angemeldet. Im Dezember erklärte Wirtschaftsminister Emmanuel Macron dann, dass er im Prinzip kein Gegner weiterer Zusammenschlüsse in der Branche sei.

su mit Reuters