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Wintereinbruch bringt Flüchtlinge in Syrien und dem Libanon in Bedrängnis

Hilfsorganisation schlagen Alarm: Flüchtlinglager sind nicht winterfest.

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Wintereinbruch bringt Flüchtlinge in Syrien und dem Libanon in Bedrängnis

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In Westsyrien hat der Winter mit teils heftigen Schneefällen Einzug gehalten. Innerhalb des Landes sind nach UN-Angaben rund 6,6 Millionen Syrer auf der Flucht. Mehr Menschen als zuvor suchen nun eine warme Zufluchtsstätte in Flüchtlingslagern.

Bilder aus sozialen Netzwerken sollen das verschneite Lager in Latakia, in Nordwestsyrien, zeigen. Vertriebene leben hier in Zelten, einige in behelfsmäßig gebauten Hütten aus Holzscheiten und Plastikplanen.

“Ich bin aus dem Norden vertrieben worden. Wir haben einige Tage gebraucht, um in dieser Kälte eine Zufluchtsstätte zu finden. Die Temperaturen liegen bei minus zehn Grad und es schneit”, erzählt ein Mann.

“Wir sind seit vier Jahren hier. Die örtlichen Behörden helfen uns nicht. Die Hilfe und Unterstützung gilt nur den neu eintreffenden Flüchtlingen. Es fehlt an zahlreichen Dingen, wir haben kein Feuerholz, keine Heizungen”, beschwert sich ein anderer Flüchtling.

Der Wintereinbruch bringt auch Flüchtlinge im Libanon in Bedrängnis. Nach Schätzung der Diakonie Katastrophenhilfe halten sich rund 1,2 Millionen syrische Flüchtlinge im Nachbarland auf. Hilfsorganisationen warnen, dass auch dort die Flüchtlingslager nicht winterfest sind.