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Dutzende Tote bei Anschlägen in Libyen

Bei einem Autobombenanschlag auf einen Kontrollposten im libyschen Ölhafen Ras Lanuf sind sieben Menschen getötet und elf verwundet worden. Das hat

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Dutzende Tote bei Anschlägen in Libyen

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Bei einem Autobombenanschlag auf einen Kontrollposten im libyschen Ölhafen Ras Lanuf sind sieben Menschen getötet und elf verwundet worden. Das hat ein Sprecher der örtlichen Sicherheitskräfte mitgeteilt. Angriffe des sogenannten Islamischen Staat hatten Ölspeicher in Brand gesetzt.

In einem Polizeiausbildungszentrum im Westen des Landes kamen bei einem Angriff Dutzende Rekruten ums Leben. In Sliten war ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen explodiert. Der Vizeinnenminister der Regierung in Tripolis, Saleh Smaw, verurteilte den Anschlag: “Wir senden heute eine klare Botschaft: Diese feigen Anschläge werden uns nur noch entschlossener vorgehen lassen. Wir werden die Sicherheit stärken und alle bestrafen, die diese aufs Spiel setzen wollen.”

Nach Angaben der Stadtverwaltung von Sliten war der Lastwagen am Donnerstag nahe einer Gruppe von Polizisten explodiert. Auf dem Gelände wurden der Behörde zufolge Sicherheitskräfte der Küstenwache ausgebildet.

Nach dem Sturz von Langzeitmachthaber Muammar al-Gaddafi hatten zwei konkurrierende Regierungen die Führung des Landes für sich beansprucht. Politiker beider Seiten hatten im Dezember einen UN-Friedensplan für das Land unterzeichnet, der aber erst noch in Kraft treten muss.