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Gas-Leck in Kalifornien: Gouverneur ruft Notstand aus

In einem Vorort von Los Angeles strömt seit mehr als zwei Monaten Erdgas aus einem unterirdischen Speicher. Jetzt hat Kaliforniens Gouverneur Jerry

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Gas-Leck in Kalifornien: Gouverneur ruft Notstand aus

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In einem Vorort von Los Angeles strömt seit mehr als zwei Monaten Erdgas aus einem unterirdischen Speicher. Jetzt hat Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown für die betroffene Gegend den Notstand ausgerufen. Viele Anwohner klagen über Kopfschmerzen, Atemnot oder Übelkeit, sie fürchten anhaltende Gesundheitsschäden.

Mike Pakuchko von der Bürgerinitiative Save Porter Ranch: “Seit dem Beginn sagen sie, dass das keine gesundheitlichen Langzeitfolgen hat. Wir haben die Welt nach Hinweisen abgesucht, nach einer Studie, medizinischen Nachweisen, dass es keine Langzeitfolgen gibt, wenn man dieses Zeug einatmet. Aber das gibt es nicht auf diesem Planeten.”

Die Gesundheitsbehörden führten Tests durch und glauben, nachhaltige Probleme für die Gesundheit seien nicht zu erwarten. Umweltschützer warnen außerdem vor möglichen Klimaschäden. Das ausströmende Methan sei um ein vielfaches schädlicher als Kohlendioxid. Der Sprecher des zuständigen Gasunternehmens Southern California Gas, Mike Mizrahi, sagte:

“Wenn ein Treibhausgas in die Luft entlassen wird, dann hat das bestimmte Folgen. Welche das sind, wissen wir nicht genau, denn wir solange wir das Leck nicht gestopft haben, werden wir nicht wissen, wie viel dieses Gases tatsächlich in die Luft gelangt ist.”

Gouverneur Brown forderte Southern California Gas auf, das Leck zu schließen. Das Unternehmen versprach, schnell zu handeln. In dem betroffenen Gebiet leben rund 30.000 Menschen, viele von ihnen mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen, außerdem wurden einige Schulen geschlossen.

Mitteilung von Gouverneur Jerry Brown
Pressemitteilung von SoCalGas