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Iran verhängt Importverbot für saudische Produkte

Iran will nach einem angeblichen Angriff auf seine Botschaft in der jeminitischen Hauptstadt Sanaa einen offiziellen Bericht bei den Vereinten

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Iran will nach einem angeblichen Angriff auf seine Botschaft in der jeminitischen Hauptstadt Sanaa einen offiziellen Bericht bei den Vereinten Nationen einreichen. Das Botschaftsgebäude sei durch einen saudischen Luftschlag beschädigt worden. Augenzeugen berichteten hingegen, die Vertretung sei kaum in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein iranischer Wachmann sei verletzt worden.

In einer Sondersitzung hat das iranische Kabinett am Donnerstag den Einfuhrstopp für saudische Produkte verhängt. Bereits am Montag hatte Riad angekündigt, alle Handels- und Verkehrsverbindungen mit Iran aussetzen zu wollen.

Nach der Hinrichtung des schiitischen Geistlichen Scheich Nimr al-Nimr und anderer Personen in Saudi-Arabien hatten über 100 Iraner in der Nacht zum Sonntag die saudische Botschaft in Teheran gestürmt und Brände gelegt. 50 von ihnen wurden im Zusammenhang mit dem Angriff und der Verwüstung einiger Teile der Botschaft verhaftet. Die iranische Führung hat den Angriff scharf verurteilt.

Die Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Iran gelten seit Längerem als angespannt. Im Jemen führt das saudische Herrscherhaus einen Kampf gegen Huthi-Aufständische, die wiederum von Teheran unterstützt werden.