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Samsung spürt eisigen Wind in der Smartphone-Branche

Das Management des Mobiltelefon-Riesen Samsung stellt sich auf ein schwieriges Jahr ein. Bei Smartphones, Fernsehern und Chips wird der Wettbewerb

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Samsung spürt eisigen Wind in der Smartphone-Branche

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Das Management des Mobiltelefon-Riesen Samsung stellt sich auf ein schwieriges Jahr ein. Bei Smartphones, Fernsehern und Chips wird der Wettbewerb härter.

Meinung

Wir müssen uns dem Wettbewerb auf eine neue Art und Weise stellen, wie wir es nie zuvor gekannt haben

Der Betriebsgewinn legte im abgelaufenen Quartal nach vorläufigen Zahlen zwar um 15 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu, so eine Börsenmitteilung. Das ist aber deutlich weniger als von Analysten vorausgesagt. Die Umsätze stiegen lediglich um 0,5 Prozent auf 40 Milliarden Euro. Mögliche Gründe: die Wirtschaftsabkühlung in China und die Abwertung der Währungen in Schwellenländern.

Analysten schätzten, dass Samsung im Weihnachtsquartal ähnlich wie im Vierteljahr davor etwa 83 Millionen Smartphones verkauft hat. Die wachsende Zahl von billigeren Modellen in der Gerätereihe von Samsung könnte künftig den Gewinn stärker nach unten ziehen. 

“Das Halbleiter-Geschäft war schwach, und die Smartphone-Industrie ist in eine Phase niedrigerer Gewinne eingetreten”, sagte Analyst Jin Sung-Hye von der thailändischen KTB-Bank. Der für seine Galaxy-Handys bekannte Konzern ist nicht nur der weltgrößte Smartphone-Hersteller sondern auch Branchenprimus bei Speicherchips. Detaillierte Zahlen will das südkoreanische Unternehmen Ende Januar vorlegen.

Der Samsung-Vizevorsitzende Kwon Oh Hyun hatte zuletzt die Beschäftigen auf die Herausforderungen im neuen Jahr eingestimmt. «Wir müssen uns dem Wettbewerb auf eine neue Art und Weise stellen, wie wir es nie zuvor gekannt haben», sagte er. 

su mit Reuters, dpa