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Silvestergewalt in Köln - wenig gesicherte Ergebnisse, Einordnung bleibt schwierig

Die Polizei hat inzwischen 16 Tatverdächtige der gewaltsamen Übergriffe an Silverster in Köln mit Hilfe von Videoaufnahmen ausgemacht. Einige wurde

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Silvestergewalt in Köln - wenig gesicherte Ergebnisse, Einordnung bleibt schwierig

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Die Polizei hat inzwischen 16 Tatverdächtige der gewaltsamen Übergriffe an Silverster in Köln mit Hilfe von Videoaufnahmen ausgemacht. Einige wurde wegen Diebstahlsdelikten vorübergehend festgenommen. Einem internen Polizeibericht zufolge sollen unter den Verdächtigen einige Flüchtlinge sein. Mehr als 120 Anzeigen sind inzwischen eingegangen, wegen sexueller Übergriffe bzw. Taschendiebstählen.

Noch immer ist sehr wenig über die Täter bekannt. Wieviele Personen tatsächlich an Übergriffen beteiligt waren und wieviele davon deutscher oder ausländischer Herkunft sind, blieb auch am Donnerstag unklar. Auch die korrekte Einordnung der Übergriffe ist schwer. Einzelne Stimmen aus Polizeikreisen sprechen beispielsweise von organisierten Taschendiebbanden.

In der öffentlichen Debatte hat sich der Vorfall, trotz der unsicheren Sachlage, mit der Flüchtlingsdebatte vermengt. Die Forderungen der Bevölkerung nach Konsequenzen werden lauter.

Den in vielen deutschen Städten beliebten Straßenkarneval will die Polizei unter anderem mit zusätzlichen Beamten und Videoüberwachung absichern. Die Köln Tourismus GmbH hält rückläufige Hotelbuchungen für möglich.