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Friedenskonferenz in Myanmar: "Ich hoffe, alle werden uns dabei helfen"

In Myanmar hat eine Konferenz von mehreren hundert Politikern, Militärvertretern und Gesandten bewaffneter Rebellengruppen zur Erörterung eines

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Friedenskonferenz in Myanmar: "Ich hoffe, alle werden uns dabei helfen"

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In Myanmar hat eine Konferenz von mehreren hundert Politikern, Militärvertretern und Gesandten bewaffneter Rebellengruppen zur Erörterung eines Friedensprozesses in der ehemaligen Militärdiktatur begonnen.

Rund drei Monate nach dem überwältigenden Wahlsieg von Aung San Suu Kyi`s Partei “Nationalliga für Demokratie” (NLD) hielt die Friedensnobelpreisträgerin die Eröffnungsrede.

Ihre Partei wird die Regierungsgeschäfte nicht vor März übernehmen:

“In dieser Zeit und gegründet auf das Mandat ist es richtig, das zu tun, was die Menschen von uns erwarten. Wir sind bereit, die Verantwortung für eine umfassende friedliche Lösung zu übernehmen. Ich hoffe, alle werden uns dabei helfen.”

Mehrere ethnische Rebellengruppen verweigern sich einer von der scheidenden Regierung vorgeschlagenen Waffenstillstandsvereinbarung. Sie hoffen laut Beobachtern auf die Einflussnahme und Vermittlung von Aung San Suu Kyi. Sie selbst kann nicht Präsidentin werden, weil ihre Kinder ausländische Pässe haben.