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TV-Geräte auf der CES: Größer, dünner, schärfer

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TV-Geräte auf der CES: Größer, dünner, schärfer

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Immer größer, dünner und schärfer werden unsere Fernsehbildschirme. Auf der jüngsten CES in Las Vegas ging der Kampf der Titanen in die nächste

Immer größer, dünner und schärfer werden unsere Fernsehbildschirme. Auf der jüngsten CES in Las Vegas ging der Kampf der Titanen in die nächste Runde. Nicht nur Größe und Schärfe sind wichtig, sondern das Verknüpfungspotenzial. Der koreanische Elektronikriese Samsung warb für seine neuen Geräte als Zentrale für das vernetzte Zuhause.

Jason Baruch, Samsung America: “Das Spannende an den neuen Smart-TV-Geräten ist das Internet der Dinge. Das bedeutet, Ihr Fernseher kann sich vernetzten und Teil eines wahren Ökosystems weden, dem verschiedene Geräte angehören. Unsere Fernseher mit Ultra-HD-Auflösung werden zu einem Internet-Hub, zur Schaltzentrale der Heimvernetzung verschiedener Smart Home-Geräte. Alle unsere neuen Fernseher werden mit diesem Smart-Home-Konzept kompatibel sein.”

Der chinesische Elektonikkonzern und Online-Videodienst-Anbieter Leshi Television, kurz LeTV, stellte in Las Vegas den angeblich dünnsten 65-Zoll Bildschirm vor. Ein wahres Schmuckstück und wie geschaffen für das Abspielen der hauseigenen Videoinhalte

Will Park, LeTV: “Der Max65 Blade ist gerade 3,9 Millimeter dünn. Das Gerät verfügt über ein flexibles Soundmodul, in dem sich die Steuerzentrale des Bildschirms befindet. So können sie jederzeit das Betriebssystem, den Prozessor oder den Arbeitsspeicher upgraden. Das ermöglicht diesen extrem dünnen Bildschirm, weniger geht derzeit gar nicht.”

Nicht nur auf die hohe Auflösung kommt es an, sondern auch ein möglichst kontrastreiches Bild und mehr Farbvielfalt dank der sogenannten HDR-Technologie.

Martin Valdez, LG Electronics: “High Dynamic Range Technologie sorgt für ein derart realistisches Gefühl, dass man glaubt, aus dem Fenster zu schauen. Die Natur kommt in Ihr Wohnzimmer.”

4k ist in aller Munde, stellt sich immer noch die Frage nach entsprechenden Inhalten.
Dem will der nunmehr in 130 weiteren Ländern vertretene Online-Videodienst Netflix Abhilfe schaffen, und mit spezifischen 4K-Abonnements neue Kunden anwerben.

Neil Hunt, Netflix:“Wir feuen uns, Netflix auf vielen verschiedenen Geräten anzubieten. Wir werden auch künftig unser Smart-TV Angebot erweitern. Einige tausend Modelle sind bereits vertreten. Viele der in den vergangenen 18 Monaten verkauften Geräte sind Netflix-kompatibel. Hinzu kommt unsere neue App, die in diesen Tagen den Start geht.”

Panasonic präsentiert den ersten LCD-Fernseher, der das neue “Ultra HD Premium”-Logo trägt, dazu passend gibt einen entsprechenden Blu-Ray-Player. Beide Geräte sollen demnächst in Europa erhältlich sein.

Julie Bower, Panasonic: “Es geht nicht um Innovation um jeden Preis. Wichtig sind für uns Fragen wie : ‘Warum sollte ich auf ein 4K-Gerät umsteigen?’ Ich werde immer wieder gefragt: ‘Warum macht Ihr keine Plasma-Bildschirme mehr?’ Es gibt Kunden da draußen, die von uns die Rückkehr des Plasmabildschirms erwarten.”

Die neuen Modelle haben so viele technische Neuheiten, dass manch ein Kunde es mit der Angst zu tun bekommt, warnt Marktexperte Paul Grey. “Der Wettbewerb ist immer noch sehr stark. Jeder Konkurrent will den anderen überholen und so schnell wie mögliche neue Technologien entwickeln. Die Gefahr ist, dass vieles den aktuellen Standard überschreitet. Aber der Kunde braucht einen festen Standard, um in die Produkte zu vertrauen und sie zu kaufen.”

Fazit: Der Kunde hat die Wahl. Und siehe da, nach einigen Krisenjahren gehen die Verkaufszahlen für Fernsehgeräte wieder nach oben
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