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Real und Atlético legen Einspruch gegen Transferverbot ein

Die spanischen Spitzenklubs Real und Atlético Madrid sind mit Transfersperren belegt worden. Grund ist die unerlaubte Verpflichtung minderjähriger

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Die spanischen Spitzenklubs Real und Atlético Madrid sind mit Transfersperren belegt worden. Grund ist die unerlaubte Verpflichtung minderjähriger Spieler. Das teilte der Fußball-Weltverband FIFA mit. Laut FIFA-Statuten ist der internationale Transfer ausländischer Minderjähriger normalerweise verboten.

Bis Juli 2017 dürfen die beiden Vereine keine neuen Spieler unter Vertrag nehmen, hieß es in einer Erklärung.Real Madrid wurde zudem mit einer Geldstrafe in Höhe von 330.000 Euro belegt, Atlético muss 825.000 Euro zahlen. Das Transferverbot bezieht sich auf den gesamten Verein, jedoch nicht auf die Abgabe von Spielern.

Tabellenführer Atlético und Real Madrid kündigten gegen die Entscheidung umgehend Einspruch an. «Unser Club ist mit der Entscheidung der FIFA nicht einverstanden», betonte der zehnmalige spanische Meister.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Fifa eine solche Sanktion verhängt: 2014 war der katalanische Rivale FC Barcelona bereits wegen des gleichen Vergehens von der FIFA bestraft worden.