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Wirtschaft: Was kommt 2016 auf die EU zu?

Für die EU-Wirtschaft ist 2016 vieles ungewiss: Werden die Touristen und die Kulturliebhaber Europa aus Angst vor dem Terrorismus meiden? Werden die

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Wirtschaft: Was kommt 2016 auf die EU zu?

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Für die EU-Wirtschaft ist 2016 vieles ungewiss: Werden die Touristen und die Kulturliebhaber Europa aus Angst vor dem Terrorismus meiden? Werden die Migranten die europäische Wirtschaft ankurbeln oder herunterziehen? Länder wie Deutschland benötigen die zusätzlichen Arbeitskräfte.

Meinung

Was wir von den europäischen Mitgliedsländern benötigen, sind Einheit und Zusammenhalt.

Werden Griechenland und andere Euro-Krisenländer erneut Rettungspakete benötigen? Was kann die EZB machen, wenn die US-Zinsen steigen? Angesichts der Spannungen im Nahen Osten könnten die Ölpreise ansteigen. Und Chinas Wirtschaft schwächelt. All das hat Folgen für die europäische Wirtschaft.

Über all diese Fragen haben wir im Europäischen Parlament mit drei Gästen gesprochen. Roberto Gualtieri, Vorsitzender der Ausschusses für Wirtschaft und Währung und ein Mitglied der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, betonte: “Die Flüchtlinge müssen integriert werden und wir müssen eine einheitliche Einwanderungspolitik und Grenzkontrollen haben. Dafür benötigen wir mehr Europa und das geht nur, wenn wir mehr Wachstum haben.”

Esther de Lange, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Währung und stellvertretende Vorsitzende der europäischen Christdemokraten, sprach sich für mehr Zusammenarbeit aus: “Das allgemeine Gefühl Anfang 2016 ist Unsicherheit, nicht nur in Bezug auf die Wirtschaft, sondern auch in Bezug auf die Flüchtlingskrise. Wir müssen diese Probleme gemeinsam lösen und noch ziehen nicht alle am gleichen Strang.”

Und Guntram Wolff, Direktor des Thinktanks Bruegel in Brüssel, schien wenig zuversichtlich: “Was mir ehrlich gesagt Sorgen bereitet ist, dass wir eine europäische Antwort benötigen, aber die gibt es nicht. Ich fürchte also, dass die Grenzkontrollen wieder zunehmen und eine größere Rolle spielen werden.”