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Humanitäre Katastrophe in Syrien: Hilfe aus Russland

Russland verstärkt nach eigenen Angaben seine humanitäre Hilfe in Syrien. Etwa 400.000 Menschen sind laut UNO-Angaben in Syrien eingekesselt

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Russland verstärkt nach eigenen Angaben seine humanitäre Hilfe in Syrien. Etwa 400.000 Menschen sind laut UNO-Angaben in Syrien eingekesselt. Kritiker bemängeln, dass russische Hilfe nur über regierungstreue Städte abgeworfen werde. Gleichzeitig betont Moskau, die Unterstützung der syrischen Armee durch die russische Lufwaffe sei nicht beendet.

“Derzeit geht unsere Hauptunterstützung in die Stadt Deir ez-Zor, die lange von den IS-Terroristen belagert wurde. Heute liefern syrische Militärfrachter, die mit russischen Fallschirm-Paletten ausgestattet sind, 22 Tonnen humanitäre Fracht in die Stadt. Die Verteilung wird von lokalen Behörden übernommen”, so ein Sprecher des russischen Verteidungsministeriums.

Madaya wird von syrischen Regierungstruppen belagert. Die Stadt mit rund 40.000 Menschen war seit Oktober von Hilfsgütern abgeschnitten. Jetzt sind Helfer von Unicef dort angelangt. Laut ihren Angaben verhungerten seit Anfang Dezember 28 Menschen in der Stadt. Auf Antrag von den USA, Frankreich und Großbritannien soll sich der Uno-Sicherheitsrat mit der Lage belagerter Städte in Syrien befassen.