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Kritik am Vorgehen in den Kurdengebieten: 14 türkische Akademiker festgenommen

In der Türkei sind am Freitag mindestens 14 Akademiker festgenommen worden, die sich mit einer Petition gegen das Vorgehen der Regierung in den

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Kritik am Vorgehen in den Kurdengebieten: 14 türkische Akademiker festgenommen

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In der Türkei sind am Freitag mindestens 14 Akademiker festgenommen worden, die sich mit einer Petition gegen das Vorgehen der Regierung in den Kurdengebieten gewendet hatten. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte Justiz und Universitäten dazu aufgerufen, gegen die Unterzeichner der Petition vorzugehen.

Den Verhafteten wird von der Staatswaltschaft nun unter anderem Beleidigung und “Propaganda für eine Terrororganisation” vorgeworfen. Gemeint ist die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK.

Nach einem Besuch beim Sultanahmetplatz in Istanbul, wo ein nach Regierungsangaben von ISIL verübter Selbstmordanschlag zehn deutsche Opfer forderte, wiederholte Erdogan am Freitag seine Kritik.

“Unser Kampf gegen den Terror wird genauso entschlossen weitergehen. Ich möchte noch einmal sagen, dass ich die Akadamiker, die diese bösartige Erklärung herausgegeben haben, aufs schärfste verurteile. Im Lichte der jüngsten Entwicklungen haben sie ihre Unterschrift auch unter diese Massaker gesetzt”, so Erdogan.

Die am Montag veröffentlichte Petition wurden von mehr als 1000 Akademikern unterschrieben. Die meisten davon sind Türken, aber auch zahlreiche internationale Akademiker wie der US-Sprachwissenschaftler Noah Chomsky sind darunter. Sie werfen der islamisch-konservativen Regierung darin eine “Vernichtungs- und Vertreibungspolitik” im kurdisch geprägten Südosten der Türkei vor.

Die Internetseite mit der türkischen Fassung ist inzwischen nicht mehr aufrufbar. In mehreren Regionen ließen die Behörden außerdem Wohnungen durchsuchen oder schrieben weitere Unterzeichner zur Fahndung aus.