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Nach Köln-Zwischenfällen von Silvester: Kundgebungen gegen Gewalt und Rassismus

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Von Euronews
Nach Köln-Zwischenfällen von Silvester: Kundgebungen gegen Gewalt und Rassismus

<p>In Köln haben rund <a href="http://www.ksta.de/koeln/-demonstrationen-in-koeln-sote-syrer-gegen-sexismus-und-gewalt,15187530,33539296.html">dreihundert Syrer gegen Gewalt, Sexismus und Rassismus demonstriert</a>.</p> <p>Dazu versammelten sie sich <a href="http://www1.wdr.de/themen/infokompakt/nachrichten/nrwkompakt/syrer-gegen-gewalt-100.html">vor dem Hauptbahnhof, wo in der Silvesternacht viele Frauen angegriffen und ausgeraubt worden waren</a>. An Frauen verteilten sie Blumen.</p> <p>Nach Zeugenaussagen waren die Täter hauptsächlich arabisch aussehende Männer. Das führte seitdem zu einer Debatte in Deutschland über Flüchtlinge und Einwanderung.</p> <p>In Stuttgart <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kundgebung-auf-dem-schlossplatz-in-stuttgart-7000-menschen-setzen-ein-zeichen.97dd5ea6-e509-4a76-80a4-576d968ee24f.html">versammelten sich rund siebentausend Menschen, um gegen Gewalt und Rassismus aufzutreten</a>. Zu der Kundgebung aufgerufen hatte eine Vielzahl von Gruppen, wie Gewerkschaften oder Kirchen.</p> <p><a href="http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/buendnis-in-stuttgart-tausende-bei-demo-gegen-gewalt-und-hass/-/id=1622/did=16797910/nid=1622/cu0bbs/index.html">Zu der Kundgebung kamen auch Flüchtlinge</a>. “Ich bin gegen Rassismus und Gewalt und gegen das, was in Köln geschehen ist”, sagte Mohammed Jassin Dschardawi aus Syrien dem <span class="caps">SWR</span>.</p> <p>Frank Otfried July, der evangelische Landesbischof, sagte in seiner Rede, wer das “Abendland” verteidigen wolle, solle nicht “gotteslästerlich hinter schwarz-rot-goldenen Kreuzen herlaufen”, sondern an das Gebot der Nächstenliebe denken.</p> <p>In unserer Gesellschaft sei kein Platz für Rassismus, Diskriminierung, Sexismus oder gar Gewalt, machte Arbeitgebervertreter Stefan Wolf klar. Er verlangte aber eine Antwort darauf, ob irgendwann die Kapazitäten erschöpft seien: Wer sage, „wir schaffen das, muss auch sagen wie“.</p> <p>Syrische Flüchtlinge setzten <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/wuerzburg-syrer-gegen-sexismus-fluechtlinge-verteilen-blumen-an-passantinnen-1.2821206">auch in Würzburg ein Zeichen gegen Übergriffe auf Frauen</a>. Unter dem Motto “Syrer gegen Sexismus” verteilten sie am Hauptbahnhof ebenfalls Blumen an Passanten. </p> <p>Damit habe man Anteilnahme nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht zeigen wollen, erklärte Organisator Mohammad Mashlah.</p>