Eilmeldung

Eilmeldung

"Größere Mittel für Terrorismus": Israel kritisiert Sanktionsaufhebung

Irans Präsident Hassan Rouhani hat die Umsetzung des Atomabkommens und die Aufhebung der Sanktionen begrüßt. Er dankte dem iranischen Volk für seine

Sie lesen gerade:

"Größere Mittel für Terrorismus": Israel kritisiert Sanktionsaufhebung

Schriftgrösse Aa Aa

Irans Präsident Hassan Rouhani hat die Umsetzung des Atomabkommens und die Aufhebung der Sanktionen begrüßt. Er dankte dem iranischen Volk für seine Geduld. Im Parlament des Landes, der Islamischen Versammlung, ordnete Rouhani die Einigung als eine historische Errungenschaft ein:

“Das Atomabkommen ist eine der goldenen Seiten im Geschichtsbuch des Landes. Während der Verhandlungen haben wir es geschafft, dass die Mächtigen unsere atomaren Rechte anerkennen”, sagte er. “Jeder freut sich über das Abkommen – bis auf die Zionisten, die Kriegstreiber, die Radikalen in den Vereinigten Staaten und die Menschen, die die Muslime auseinanderdividieren wollen”, so Rouhani weiter.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kritisierte, der Iran habe fortan ‘größere Mittel, die für den Terrorismus und für seine Aggression in der Region sowie auf der ganzen Welt abzweigen kann.’

“Die internationale Gemeinschaft muss bei jedem iranischen Verstoß ernsthafte und eindeutige Sanktionen erheben”, forderte Netanjahu. “Ohne unseren Einsatz für Sanktionen und das Bemühen, Irans Atompläne zu verhindern, hätte der Iran seit Langem Atomwaffen. Israels Politik ist und bleibt, dem Iran den Besitz von Atomwaffen nicht zu genehmigen”, meinte Israels Regierungschef.

Yukiya Amano, Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde, sprach von einem ‘wichtigen Tag für die internationale Gemeinschaft’. Die Beziehung zwischen dem Iran und der IAEA erreiche nun eine neue Phase, sagte der Japaner. Mit der Umsetzung des Abkommens verfüge seine Behörde fortan über erweiterte Möglichkeiten bei der Überwachung des iranischen Atomprogramms.