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Berufliche E-Mails, ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor

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Berufliche E-Mails, ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor

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Viele von uns lesen berufliche E-Mails auch nach Feierabend. Und tun sich damit nichts Gutes an! Einer jüngsten Studio zufolge ist das permanente

Viele von uns lesen berufliche E-Mails auch nach Feierabend. Und tun sich damit nichts Gutes an! Einer jüngsten Studio zufolge ist das permanente Abrufen der E-Mails ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor mit negativen Auswirkungen. Die Untersuchung wurde vom britischen “Future Work Centre” durchgeführt.

Richard MacKinnon, Psychologe: “Nicht die Menge an Mails zählt, sondern das permanente Abrufen, früh morgens und spät abends. Das sorgt für einen deutlich größeren Stress.”

Viele Menschen fühlen sich verpflichtet, berufliche Mails auch außerhalb der Bürozeiten zu beantworten. Viele der rund 2000 Befragten nahmen das kontinuierliche E-Mail-Abrufen als Auslöser von Frustration und Angst wahr und spüren eine Verringerung der Produktivität.

Eine andere Studie der Organisation “Mind” bestätigt das Ergebnis.Madeleine McGivern: “Wie fanden heraus, dass das Gleichgewicht zwischen Leben und Beruf zunehmend durcheinander gerät. Viele Menschen verspüren den Zwang, ihre E-Mails zu checken, auch wenn sie nicht mehr auf der Arbeit sind. Gleichzeitig gibt es immer mehr Arbeitgeber, die das als ein Problem erkennen und gerne etwas verändern würden.”

Fast 200 Milliarden E-Mails wurden laut Aussage der britischen Forscher im Jahr 2014 verschickt, mehr als die Hälfte davon aus beruflichen Gründen. Das Volumen dürfte auch in den kommenden Jahren weiter steigen.