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US-Demokraten im TV-Duell: "Ich will das Geld von der Wall Street nicht"

Bei der vierten und letzten Fernsehdebatte vor der ersten parteiinternen Vorwahl haben sich die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten in

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US-Demokraten im TV-Duell: "Ich will das Geld von der Wall Street nicht"

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Bei der vierten und letzten Fernsehdebatte vor der ersten parteiinternen Vorwahl haben sich die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten in Charleston, South Carolina zum Teil scharf attackiert.

Meinung

Ich bekomme kein Geld von großen Banken

Die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton und Bernie Sanders liefern sich laut jüngsten Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Duell. Eine Umfrage sieht sogar den Gouverneur von Vermont leicht vorn.

Er machte Clinton unter anderem Kontakte zur Finanzwelt zum Vorwurf.

_“Ich bekomme kein Geld von großen Banken oder Honorare für Reden von Goldman Sachs. Ich will das Geld von der Wall Street nicht, ich werde auf die Mittelklasse und die Arbeiterfamilien vertrauen.”

Laut dem Nachrichtenportal “Politico” erhielt Clinton von der Investmentbank Goldman Sachs im Jahr 2013 für drei Vorträge 675.000 Dollar. Sie warf Sanders vor, zweimal für ein Gesetz gestimmt zu haben, das Waffenverkäufer vor Klagen schützt:

“Ich habe auf der Grundlage von Senator Sanders` eigener Biografie deutlich gemacht, dass er mehrmals auf der Linie der Waffenlobby abgestimmt hat, und er hat sich fünfmal gegen die Brady Bill ausgesprochen. Er hat für die Immunität von Waffenherstellern und Waffenverkäufern gestimmt, was die National Rifle Association (NRA) als wichtigsten juristischen Fortschritt in 20 Jahren bezeichnete.”

Der dritte Bewerber, Martin O’Malley, konnte bei der Debatte kaum punkten. Er erreichte zuletzt in Umfragen nur vier Prozent Zustimmung und gilt bereits jetzt für die Vorwahl in Iowa am 1. Februar als chancenlos.