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Weltwirtschaftsforum Davos: Über allen Gipfeln "den Zustand der Welt verbessern"

Staats- und Regierungschefs aus mehr als 40 Ländern kommen bis Samstag zum Weltwirtschaftsforum nach Davos. Dazu Journalisten, Schauspieler und vor

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Weltwirtschaftsforum Davos: Über allen Gipfeln "den Zustand der Welt verbessern"

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Staats- und Regierungschefs aus mehr als 40 Ländern kommen bis Samstag zum Weltwirtschaftsforum nach Davos. Dazu Journalisten, Schauspieler und vor allem die globale Wirtschaftselite. Die Mission des Forums mit 2.500 Gästen lautet, “den Zustand der Welt verbessern”. Untertitel dieses Jahr: “Die vierte industrielle Revolution in den Griff kriegen.”

Meinung

Chinas dürftige politische Antwort auf seine Finanzprobleme scheint kurzfristig sehr riskant für die Weltwirtschaft

Jennifer Blanke, Chefvolkswirtin, Weltwirtschaftsforum:

“Die dritte Industrielle Revolution, das war die Computerisierung – das war das digitale Zeitalter, das um Mitte des 20. Jahrhunderts begonnen hat. Die vierte industrielle Revolution baut darauf auf, mit all diesen aufregenden Technologien, Biotechnologie, künstliche Intelligenz, 3D-Druck – all diese unterschiedlichen, spannenden Dinge, die zusammenkommen werden.”

Klar, dass dominante Themen wie Flüchtlinge, Klimawandel, Ölpreis oder Cybercriminalität im Gespräch bleiben.

Sarah Chappell, euronews:

“Dieses Jahr schaut Davos auf die Transformation der Weltwirtschaft in den kommenden Jahrzehnten – aber es ist die Herausforderungen des” Hier und Jetzt” dürften die Diskussionen dominieren. 2016 begann mit Warnungen zur Weltwirtschaft und mit dem wildesten Januar-Ritt der Finanzmärkte, den viele hier jemals erlebt haben.”

Nariman Behravesh, Chefvolkswirt, IHS Consulting, (Colorado, USA):

“Chinas dürftige politische Antwort auf seine Finanzprobleme scheint kurzfristig sehr riskant für die Weltwirtschaft zu sein. Ich meine nicht, dass das eine weltweite Rezession auslöst. Aber es versetzt eine Menge Anleger in Angst und Schrecken und schickte Schockwellen durch die Finanzwelt.”

Dieses Jahr setzen viele G7-Regierungschefs in Davos eine Runde aus. Aus Deutschland kommt Joachim Gauck nicht Angela Merkel, aus den USA John Kerry, statt Barack Obama.