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Davos: Joe Biden kritisiert Steuerparadiese

Im Schweizer Alpenkurort Davos beteiligen sich rund 2500 Politiker, Manager und Wissenschaftler aus mehr als 100 Ländern an den Beratungen des

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Davos: Joe Biden kritisiert Steuerparadiese

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Im Schweizer Alpenkurort Davos beteiligen sich rund 2500 Politiker, Manager und Wissenschaftler aus mehr als 100 Ländern an den Beratungen des Weltwirtschaftsforums. Auch US-Außenminister Joe Biden ist nach Davos gereist. Biden nahm deutlich gegen Steuerflucht Stellung und forderte große Unternehmen auf, in ihren eigenen Ländern zu investieren und nicht ihr Geld im Ausland zu verstecken.

Biden erklärte: “Sie hören es vielleicht nicht gern, aber Milliarden in Steuerparadiesen unterzubringen ist eventuell gut für Ihre Aktionäre, aber Ihr Land macht es arm. Schaffen Sie das Geld zurück.Investieren Sie, dort wo Sie leben. Schließlich haben Sie es den Menschen dort zu verdanken, dass es Ihrem Unternehmen so gut geht.”

Der iranische Außenminister Dschawad Sarif kritisierte vor allem Saudi-Arabien und die USA. Er sagte: “Der Iran hat sich sehr zurückgehalten, was die Provokationen Saudi-Arabiens angeht. Saudi-Arabien wollte den Atomdeal zerschlagen, als dieser noch in den Kinderschuhen war und steckte Millionen und Abermillionen in Bemühungen, damit dieser nicht durch den Kongress kommt.”

Zuvor hatte Sarif auch die USA kritisiert. Washington müsse lernen, dass es anderen nicht mit Sanktionen und Druck seine Ansichten aufdrängen könne.