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Gute Zeiten für britische Arbeitslose

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt Großbritanniens bessert sich immer weiter, ohne dass dies jedoch zu stärkerem Lohnwachstum führt. Nach Daten des

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Gute Zeiten für britische Arbeitslose

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Die Lage auf dem Arbeitsmarkt Großbritanniens bessert sich immer weiter, ohne dass dies jedoch zu stärkerem Lohnwachstum führt. Nach Daten des Statistikamts ONS fiel die nach internationalen Standards erhobene Arbeitslosenquote (ILO) im Zeitraum September bis November um weitere 0,1 Punkte auf 5,1 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Januar 2006, also seit fast zehn Jahren.

Die Zahl der Beschäftigten stieg in den drei Monaten bis November um 267 000. Das lag über den Markterwartungen von 235 000 Stellen.

Die wöchentlichen Löhne und Gehälter erhöhten sich im selben Zeitraum um 2,0 Prozent, nach 2,4 Prozent in der Periode davor. Die für einen Aufschwung ungewöhnlich schwache Lohnentwicklung ist der britischen Notenbank ein Dorn im Auge, weil sie die ohnehin geringe Inflation zusätzlich dämpft.

Neben den Zahlen nach internationalen Standards gibt das ONS auch eine nationale Berechnung heraus. Diese läuft den Zahlen nach internationaler Methode um einen Monat voraus. Demnach ist die Zahl der Menschen mit Anspruch auf Arbeitslosenhilfe (“Claimant Count”) im Dezember um 4.300 gefallen. Bankvolkswirte hatten mit einem Anstieg gerechnet. Außerdem wurden die Zahlen aus dem Vormonat nach oben korrigiert.

su mit Reuters