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Amnesty: Deutschland schaut bei türkischen Menschenrechtsverletzungen weg

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wirft der deutschen Regierung vor, bei Menschenrechtsverletzungen in der Türkei

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Amnesty: Deutschland schaut bei türkischen Menschenrechtsverletzungen weg

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wirft der deutschen Regierung vor, bei Menschenrechtsverletzungen in der Türkei wegzuschauen. Dabei müssten diese das “Kernthema” bei den deutsch-türkischen Regierungskonsultationen sein, die für Freitag geplant sind, so AI.

Marie Lucas, die Türkei-Expertin von Amnesty International Deutschland, sagte “solange die Türkei Flüchtende zur Rückkehr nach Syrien und in den Irak zwingt, müssen Bundesregierung und EU ihre Zusammenarbeit mit der Türkei in der Flüchtlingsfrage auf Eis legen”.


Deutschland schweige außerdem auch zur “willkürlichen Tötung von Zivilisten und unverhältnismäßigen Ausgangssperren im Südosten der Türkei”. Dort führen türkische Sicherheitskräfte seit Wochen eine Offensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK durch. Diese Offensive bringe Zehntausende Menschen in Lebensgefahr. Die eigentliche Leidtragenden seien die Zivilisten, auch wenn sich der Militäreinsatz offiziell nur gegen die PKK und vor allem deren Jugendorganisation YDG-H richte. Es müsse zunehmend von kollektiver Bestrafung gesprochen werden, so Amnesty.



Mitteilung auf der Homepage von AI Deutschland

AI zur türkischen Offensive gegen die PKK