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Angehörige von MH17-Opfer schreiben Putin und Poroschenko

Angehörige der Opfer von Flug MH17 haben Russlands Präsidenten Wladimir Putin und seinen ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko in einem Brief

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Angehörige von MH17-Opfer schreiben Putin und Poroschenko

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Angehörige der Opfer von Flug MH17 haben Russlands Präsidenten Wladimir Putin und seinen ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko in einem Brief darum gebeten, bei den Ermittlungen zu der Katastrophe zu helfen. In dem Schreiben heißt es unter anderem, beide Präsidenten sollten sich dafür einsetzen, dass Radar- und Satellitenaufnahmen untersucht würden, die zum Zeitpunkt des Abschusses entstanden. Das meldete der niederländische Sender NOS und zitierte aus dem Brief: “Diese Informationen sind entscheidend für die Ermittlung der Ursache und die Identifizierung und Verfolgung der Verantwortlichen dieser abscheulichen Tat”.

Auf den Aufnahmen, so die Hoffnung der 22 Angehörigen, die den Brief unterzeichnet haben, könnte womöglich die Buk-Rakete zu sehen sein, die das Flugzeug von Malaysia Airlines am 17. Juli 2014 über der Ostukraine getroffen hat. Bei dem Abschuss wurden alle 298 Menschen an Bord getötet, die meisten waren Niederländer.

Die Ukraine sagt, sie habe keine Radaraufnahmen, da das Radar am Unglückstag gewartet worden sein. Ein von NOS befragter Radar-Experte hält es allerdings für unwahrscheinlich, dass alle drei Radarsysteme im Osten der Ukraine an diesem Tag außer Dienst waren.

Russland wiederum sagt, die Radarbilder vom Tag des Abschusses seien gelöscht worden. Die Angehörigen wollen nun von Putin wissen, ob es Kopien gebe oder andere Möglichkeiten, doch noch an die Aufzeichnungen zu kommen.

Die offizielle Untersuchung hatte ergeben, dass Flug MH17 von einer Buk-Luftabwehrrakete getroffen worden war. Diese wurde sehr wahrscheinlich von dem Gebiet aus abgefeuert sein, das von pro-russischen Rebellen kontrolliert wurde. Russland und die von Moskau unterstützten Aufständischen weisen die Verantwortung für die Tragödie von sich.