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Heiße Mode für kalte Tag aus Paris und Berlin

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Heiße Mode für kalte Tag aus Paris und Berlin

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Die Fans der Berlin Fashion Week ließen sich von aktuellen Minusgraden nicht schrecken. Denn auf den Laufstegen gab es genau das Richtige für den

Die Fans der Berlin Fashion Week ließen sich von aktuellen Minusgraden nicht schrecken. Denn auf den Laufstegen gab es genau das Richtige für den nächsten Herbst und Winter.

Lena Hoschek

Unter dem Motto “Great Britain” zeigte die Österreicherin Lena Hoschek eine romantische Mischung aus typisch britischen Stoffen und Mustern im 50er und 60er-Jahre Stil. Bequeme Mode mit Stiefeln und Pelz, auch ein paar durchsichtige Kreationen waren dabei.

Sasa Kovacevic

Ziemlich martialisch ging es beim serbischen Designer Sasa Kovacevic zu. Die zumeist männlichen Models trugen Kriegsbemalung und seltsame Gesichtsschleier. Die neue Kollektion für sein Label Sadak ist an militärischer Kleidung inspiriert, mit Camouflage in düsteren Farben. Sasa Kovacevic studierte Modedesign an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und feierte seinen Durchbruch 2009 auf der Berlin Fashion Week.

Marc Cain

Ebenfalls auf der Berlin Fashion Week mit dabei: das schwäbische Fashion-Label Marc Cain. Strick in allen Variationen und aufwendige Textildrucke sind die Markenzeichen des Hauses. Die aktuelle Kollektion steht unter dem samtweichen Motto “Velvet Affairs”, ein femininer Businesslook mit angenehmen Beige-, Orange- und Rosé -Tönen. Hornbrille, Schapka und Pelztasche sind die aktuellen Accessoires. Am Abend wird es blumig und feurig rot.

Männermode in Paris: Raf Simons

Von Berlin nach Paris. Dort zeigte der Belgier Raf Simons auf der Männermodenwoche seine erste Kollektion unter eigenem Namen seit dem Ausscheiden als künstlerischer Direktor beim Pariser Modehaus Dior im vergangenen Oktober.

Simons wollte mehr Zeit für seine eigene Marke – das Ergebnis kann sich sehen lassen: extrabreite Modelle, Jacken und Pullover in Größe XXXL. Die Länge der Hosenbeine ist hochwasserverdächtig.

Issey Miyake

Das japanische Modehaus Issey Miyake seinerseits hat in der mongolischen Steppe nach Inspirationen für die neue Herbst-Winter-Kollektion gesucht. “Neonomad” lautet das Motto. Auch hier geben extraweite Mäntel, Jacken und Pullover, die beinah wie Kleider wirken, den Ton an. Kreativdirektor Yusuke Takahashi hat eine Vorliebe für Bordeaux-Rot und Türkis.
Warmer Strick von Kopf bis Fuß soll dem Issey Miyake-Mann durch die kalte Jahreszeit helfen. Auch für urbane Sportswear mit Blousons und reichlich Reißverschlüssen ist in der kommenden Saison gesorgt.